Hamburg aktuell

  HOMEPAGE
































Hamburger Studios

Yoga in Hamburg – Auf der Suche nach dem herabschauenden Hund

Yoga ist wohl DER Trend der letzten Jahre und die Yogastudios sprießen an jeder Ecke aus dem Boden. Es gibt kaum jemanden, der es noch nicht ausprobiert hat und auch niemanden, der der indischen Körperlehre nicht mit einem Vorurteil gegenübersteht. Der große Lehrer B.K.S. Iyengar ist nun im Alter von 95 Jahren gestorben. Zeit, ihm einen Artikel zu widmen.

Hamburger Studios

In Hamburg gibt es unzählige Yogastudios. Die meisten bieten eine kostenlose Probestunde an. Danach kann man zwischen 10er-Karten und „Yoga-Flatrates“ wählen. Das sollte man vor seiner ersten Stunde beachten:

 

  • Keine schweren Mahlzeiten davor einnehmen. (min. 2 Stunden Essenspause).

  • Lehrer über körperliche Einschränkungen (Schwangerschaft, Verletzungen) informieren.

  • Nicht überanstrengen! Wenn es zu viel wird, einfach eine Pause machen.

  • Auch wenn einem alles komisch, fremd und vielleicht sogar albern vorkommt, ist das Wichtigste, sich darauf einzulassen.

  • Gucken was der Nachbar hat (Decke, Gurte, Klötze) und das Gleiche bereit legen.

  • Bequeme Klamotten mitnehmen! (Leggings, Jogginhose und Shirt) Keine zu weite Kleidung tragen, eng anliegend ist besser. Wasserflasche und Handtuch gehören außerdem in deine Tasche. Schuhe kannst du zuhause lassen, jeder Yogastil wird barfuß geübt.

  • Eigentlich gibt es überall Leihmatten, im Zweifel vorher fragen. Wenn du öfter praktizieren will, vielleicht sogar zuhause, lohnt sich der Kauf einer eigenen Matte.

  • Es ist unüblich in Yoga-Studios zu duschen (außer nach Bikram Yoga), deshalb gibt es in vielen Schulen keine Duschen.

 

Auch wenn es für manche vielleicht nicht so aussieht, ist man nach dem Yoga ziemlich erschöpft. Vor allem nach der allerersten Stunde kann man schon mal schwitzend und stöhnend auf der Matte liegen. Dem Körper sind die Bewegungen fremd und „richtig Atmen“ ist schwieriger als gedacht. Da Yoga und Wellness aber auch irgendwie zusammengehören, darf man sich danach ordentlich verwöhnen. Zum Beispiel in einem Spa, um euch dort professionell massieren zu lassen.



Yogastile

Foto: Yoga in Hamburg – Auf der Suche nach dem herabschauenden Hund


Foto: Julien Christ  / pixelio.de

Yogastile

Die Yoga-Lehre besteht aus fünf Säulen: Asanas (körperliche Übungen), Pranayama (Atemübungen), Shavasana (Tiefenentspannung), Mediation und Ernährung. Obwohl es viele verschiedene Yogastile gibt, haben alle die fünf Säulen gemeinsam. Jeder muss herausfinden, welcher Stil zu einem passt. Die populärsten einmal in der Übersicht:

 

  • Hatha Yoga: Klassische Form mit mäßiger körperlicher Anstrengung, gut für Einsteiger

  • Iyengar-Yoga: Yogastil des kürzlich verstorbenen Iyengar, besonders gut für Rücken und Wirbelsäule

  • Aerial Yoga: Asanas werden an Seilen praktiziert, die von der Decke herabhängen

  • Bikram Yoga: Yoga wird bei 38 Grad Celsius ausgeübt

  • Ashtanga Yoga: Körperlich sehr anstrengende Yoga-Art, Übungen werden regelmäßig in der gleichen Reihenfolge praktiziert

  • Kundalini Yoga: Asanas, Lehre der Atemtechnik verbunden mit dem Aufsagen von Mantren

  • Vinyasa Flow: Die einzelnen Übungen werden in fließenden Abläufen durchgeführt

 








Get Flash to see this player.