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Spendenbereitschaft als Tradition

Weihnachtszeit ist Spendenzeit


Foto: Weihnachtszeit ist Spendenzeit

Trotz aller Hektik ist die Vorweihnachtszeit traditionell die Zeit, in der die Deutschen am tiefsten in ihr Portemonnaie greifen. Warum ist das eigentlich so?

Spendenbereitschaft als Tradition

Selten sind die Menschen so freigiebig wie kurz vor dem Weihnachtsfest. Im Fernsehen laufen Spendengalas und fast alle Wohltätigkeitsorganisationen starten im Dezember Spendenaufrufe und Sonderaktionen. Es scheint also hinlänglich bekannt, dass die Spendenbereitschaft der Bundesbürger zur Weihnachtszeit merklich ansteigt. Das Kleinanzeigenportal kalaydo.de, auf dem von der Winterjacke bis hin zum Gebrauchtwagen alles erstanden werden kann, unterstützt die Aktion Lichtblicke e.V., die in Not geratene Kinder, Jugendliche und ihre Familien auf mehreren Ebenen unterstützt. Auch Ärzte ohne Grenzen, die Deutsche Krebshilfe und viele weitere Organisationen sind in den Wochen vor Weihnachten um die so wichtigen Spenden bemüht.



Warum wird so viel gespendet?


Foto: Mario De Mattia

Warum wird so viel gespendet?

In diesem Jahr könnten die Geschenke unter den deutschen Weihnachtsbäumen größer als gewöhnlich ausfallen. Die Bundesbürger haben in den Geschäften viel Geld gelassen und eine erhöhte Konsumbereitschaft an den Tag gelegt. Ob Unterhaltungselektronik, Bücher oder Kleidung – niemand will sich am Heiligabend lumpen lassen. Weihnachten ist aber nicht nur die Zeit der Geschenke, sondern auch das Fest der Familie, der Besinnlichkeit und der Entschleunigung. Die Hektik nimmt, nachdem alle Geschenke gekauft und alle Vorbereitungen getroffen wurden, nicht nur im privaten Bereich, sondern auch auf der Arbeit deutlich ab. Das Arbeitspensum ist nicht so groß wie sonst und alle freuen sich bereits auf das gute Essen und die gemütliche Stimmung am Heiligabend. Diese Verlangsamung des Alltags und das gesteigerte Wohlbefinden sind vermutlich die Auslöser für die zunehmende Spendenbereitschaft zur Weihnachtszeit. Schade, dass es so etwas nicht öfter gibt.