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mineralien hamburg mit großer Sonderschau rund um den Edelstein des Jahres

33. Internationale Börse für Mineralien, Fossilien, Edelsteine und Schmuck

Er ist begehrt wie kein anderer Stein auf dieser Welt: Der Diamant steht für Luxus, Reichtum und nicht zuletzt für seine außergewöhnliche Schönheit. Und rund um den Diamanten gibt es viele Geschichten zu erzählen: Wo kommt er her? Welcher Diamant ist der größte und der schönste? Und stimmt der Mythos, dass seine Härte durch nichts zu übertreffen ist? All das sind Themen, um die es bei der Sonderschau "Diamant: Edelstein des Jahres" auf der mineralien hamburg 2010 geht. Denn die 33. Internationale Börse für Mineralien, Fossilien, Edelsteine und Schmuck vom 3. bis 5. Dezember auf dem Hamburger Messegelände widmet sich dem Diamant in seiner ganzen Vielfalt.

Diamanten in vielen Farben
"Wir werden zahlreiche spektakuläre Naturdiamanten vorstellen, auch farbige Diamanten werden zu sehen sein", kündigt Rainer Bode an, der als Fachberater die Hamburg Messe und Congress GmbH bei der Organisation der Sonderschau unterstützt. Gerade farbige Diamanten sind besonders begehrenswerte Stücke. Denn neben den klaren und farblosen Edelsteinen gibt es auch Exemplare in leuchtendem Gelb, Grün oder Blau. Diese so genannten "Fancy"-Diamanten gelten als besonders selten: Man sagt, dass statistisch gesehen auf 100.000 Diamanten nur ein leuchtend farbiges "Fancy"-Exemplar kommt.

Die größten Diamanten der Welt
Viele der weltweit größten Diamanten lagern hinter verschlossenen Türen und sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die mineralien hamburg 2010 ermöglicht es den Besuchern trotzdem, sich einen Eindruck von der Pracht solcher Ausnahme-Edelsteine zu verschaffen: Präsentiert wird eine Auswahl von zehn der weltweit größten Ausnahmestücke in Form täuschend echter Repliken.

Als größter jemals gefundener Diamant gilt der Cullinan mit 3106 Karat (rund 620 Gramm). Der in Südafrika entdeckte Edelstein wurde in 105 einzelne Steine aufgespaltet, die neun größten sind heute Teil der britischen Kronjuwelen. Die Nachbildung zeigt den Cullinan in seiner ursprünglichen Pracht und Größe (5,7 x 4,4 cm). Ebenfalls dabei ist der Schah, benannt nach seinem einstigen königlichen Besitzer Schah Janan. Das Original befindet sich heute im Moskauer Kreml. Und mit dem Koh-i-Noor ("Berg des Lichts"), der aus Indien stammt und im Jahr 1304 das erste Mal erwähnt wurde, ist auch die Nachbildung des ältesten bekannten Diamanten dabei.



Vom 3. bis 5. Dezember 2010 auf dem Hamburger Messegelände

Foto: 33. Internationale Börse für Mineralien, Fossilien, Edelsteine und Schmuck

Wo Diamanten herkommen
Natürlich wird auf der mineralien hamburg auch die Frage beantwortet, wo denn Diamanten überhaupt herkommen. "Die Sonderschau wird auch die Diamantgewinnung in Südafrika dokumentieren", sagt Rainer Bode. Dabei geht es um die ausgefeilte Gewinnung in der Moderne ebenso wie um die Anfänge der Diamantensuche, als die edlen Steine laut Bode noch regelrecht "aus dem Wüstensand gebürstet" werden konnten.

Härter als Diamant
Dass Menschen sich aber auch auf ganz andere Art und Weise mit dem Thema Diamant beschäftigen, dafür steht Professor Gerhard Heide von der TU Bergakademie Freiberg. Dem Experten geht es um die Forschung und dabei speziell um ein Thema: "Es geht um Stoffe, die ,besser' sind als Diamanten", fasst Professor Heide zusammen. "Besser", das meint in diesem Fall allerdings nicht schöner. Wichtig sind hier vor allem Faktoren wie die Temperaturstabilität oder auch die Härte des Materials.

"Wir versuchen, solche Materialien herzustellen", erklärt Professor Heide und meint damit, dass im eigenen Bergwerk der weltberühmten Akademie, der Reichen Zeche, entsprechende Versuche durchgeführt werden. Dabei nutzen die Forscher Sprengstoff im Bergwerk, um bei Versuchssprengungen zu den erhofften Ergebnissen zu kommen. In Hamburg wird die technische Ausrüstung für diese "Schockwellen-Versuche" gezeigt - und das unscheinbar graue oder rosarote Pulver, das ein Ergebnis der Versuche ist.

Die mineralien hamburg 2010, viertgrößte Mineralienbörse der Welt, ist vom 3. bis 5. Dezember täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Der Eintritt für die 33. Internationale Börse für Mineralien, Fossilien, Edelsteine und Schmuck beträgt 10 Euro (ermäßigt 8 Euro), die Familienkarte und die Dreitages-Dauerkarte kosten jeweils 18 Euro, Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren zahlen 5 Euro. Täglich ab 15 Uhr gibt es das Last-Minute-Ticket für 5 Euro.

Fotos: Messe Hamburg
Bertram Solcher/HMC (BS)
HMC / H.G. Esch, Ingenhoven Architects (HMCEI)

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